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Was haben wir's gut in unserer neuen Arbeitswelt. Oder?

05.03.2014 von Alexandra Vollmer (Kommentare: 0)

Über Krökeln, Kostenlose Kantine und andere Katastrophen.

intrinsify.me Zukunftsworkshop mit der Methode gruppenbing

Schon mal was von „gruppenbing“ gehört? Keine Angst, jetzt wird’s nicht zwielichtig. Nein, hierbei handelt es sich um ein extrem effizientes Gruppenarbeitswerkzeug unseres Stypes Alexander Tornow. Und das haben wir von intrinsify.me jetzt eingesetzt. Und zwar, um in unserem Zukunftsworkshop Antworten zu finden. Eine der wesentlichsten Fragen des Workshops war sicher auch eine der wichtigsten Fragen unseres Lebens:

Wie wollen wir zukünftig arbeiten? Und: Sind wir dabei von der Gnade der Arbeitgeber abhängig? Brauchen wir also vor allem gütige Unternehmer?

 

Hey, ich hab’s richtig gut getroffen. Bei mir in der Firma wird wirklich was für die Mitarbeiter getan. Am Eingang steht ein Kaffeeautomat, an dem sich jeder bedienen kann. Für umsonst. Und wenn wir mal länger sitzen, gibt der Chef ne Pizza aus. Und ich hab im Vertrag sogar noch kostenloses Mittagessen in der Kantine ausgehandelt!

 

Wir sind uns sicher, genau dieser Mann oder diese Frau, die sich gerade noch über ihre Zusatzleistungen gefreut hat, wird bald schon mit einer grundlegenden Unzufriedenheit ihrem oder seinem Job nachgehen und sich einreihen in die Schar derer, die sich schon Montags auf den Freitag freuen.

 

Pizza, Kaffee & Co. – reicht das denn nicht? Was soll diese ewige Undankbarkeit? Was wollen wir denn noch?

 

Auch wenn wir es vielleicht vergessen haben, es ist tief in uns. Wir Menschen wollen arbeiten. Und zwar so, wie wir es sinnvoll finden. Wir wollen gemeinsam mit anderen an einer Sache arbeiten, die uns voran bringt. So wie damals, als wir eine Mammutfalle gebaut haben, die uns und unseren Stamm monatelang satt machte. Aber wir können nicht. Statt einer erfüllenden Aufgabe, die wir meistern könnten, kriegen wir kleine Aufgabenpäckchen und winzige Entscheidungsbefugnisse und nicht zu vergessen, eine KLAR VORGESCHRIEBENE VERFÜGBARKEIT. Und damit wir brav weiter strampeln, kriegen wir Leckerlies. Leckerlies, die unser eigentliches Sinnen und Streben mundtot machen.

 

Wie wäre stattdessen das: Menschen mit einem gleichen Ziel tun sich zusammen in Sinngemeinschaften. Sie handeln selbstbestimmt die Vereinbarungen aus für die Zeit der Zusammenarbeit. Sie sind selbst ihre ureigene Lobby! Wirkliche Arbeitsvereinbarungen statt Almosen.

 

Frei nach IKEA: Kriegst Du noch oder machst Du schon? Zeigt uns, wo Ihr steht. Und wo Ihr hin wollt. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Euch! Für mehr happy working people!

 


 

gruppenbing ist ein intelligentes Verfahren zur Vernetzung vieler Gruppenteilnehmer für die Erarbeitung tl_files/intrinsify_me/bilder_news/gruppenbing_methode_alexander_tornow_logo.jpg gemeinsamer Inhalte. Es eignet sich besonders, wenn unterschiedlichste Sichtweisen und Kenntnisse in einen Lösungsprozess eingebracht werden sollen.

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