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Die 4 typischsten Denkfehler im Change Management

Mark Poppenborg   Keine Kommentare

…und warum sie so schädlich sind. Schon um die 80 ist sie, die alte Dame. Und sie rockt den Saal noch immer. Andere in ihrem Alter haben die Bühne längst verlassen. Vergessen oder zumindest verdrängt – durch jüngere, buntere Paradiesvögel. Aber „Change“ ist nicht wegzudenken. Mit ihren Helfern und Helfershelfern – Change Agents, Change Teams, Change Communication, Change Management – tourt sie durch sämtliche Unternehmen dieser Welt. Denn Wirtschaften hat heute nun mal mit stetiger Veränderung zu tun – und so kommen wir nicht umhin, die Dame ins Boot zu holen. Meist scheitern die Gigs jedoch an der Kulturfrage. Den neuen Logistikprozess hat man sich relativ schnell überlegt. Den Weg zu kürzeren Angebotsdurchlaufzeiten auch. Aber dass die Leute die neue… weiterlesen

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Systemtheorie: Wieso sie für moderne Unternehmensführung unverzichtbar ist

Mark Poppenborg   11 Kommentare

Eine kompakte Einführung in die Systemtheorie zur Nutzung bei der Beobachtung von Unternehmen. Wenn es um „Zukunft der Arbeit“ oder „moderne Unternehmensführung“ geht, dann hört man immer wieder auch von der Systemtheorie. Warum eigentlich? Was steckt dahinter? Und warum könnte es wichtig sein, sich damit vertraut zu machen? Lust auf einen gedanklichen Ausflug? Die meisten unter uns wachsen in ihrer Ausbildung mit der klassischen Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf. Auch dann, wenn wir sie nicht studieren. Die BWL ist eine Lehre, die die formalen Strukturen einer Organisation beschreibt – ihre Hierarchieverhältnisse, Prozesse, Regeln, Methoden usw. Und dieses Wissen nutzen wir dann, um Organisation zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Zumindest versuchen wir das. Die BWL funktioniert auch prima – wenn es darum… weiterlesen

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Warum wir keine Führungskräfteentwicklung brauchen

Mark Poppenborg   3 Kommentare

Mein transkribierter Kurz-Impuls auf dem DGFP // lab am 24. September 2015 Viele fragen sich wie man Führungskräfte entwickeln kann. Wie man sie in der heutigen dynamischen Welt besser auf ihre Aufgaben vorbereiten kann. Das ist jedoch die falsche Frage. Denn das Problem liegt tiefer begraben. Dazu habe ich am 24. September 2015 einen Kurz-Impuls auf dem DGFP // lab in Berlin gehalten, der dann als These diskutiert wurde. Denkt mal an den letzten guten Workshop zurück in dem Ihr saßt. Die Stimmung passt, alles fließt. In dieser Situation könnt ihr etwas Beobachten, was soziale Gemeinschaften ausmacht, seitdem es sie gibt: Es entstehen informelle Hierarchien, Nomadische Hierarchien. Mal lenkt sich die Aufmerksamkeit auf eine Person und mal auf die andere…. weiterlesen

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Welche formale Konstitution passt zu Selbst- und Netzwerkorganisationen

Bernd Oesterreich   Keine Kommentare

Die Genossenschaft und die Vereins-GmbH als Rechtsform in der neuen Arbeitswelt Wenn wir über Organisation und Führung von Unternehmen sprechen, dann meistens in Bezug auf die Organisation der angestellten Mitarbeiter eines Unternehmens. Aber was ist ein Mitarbeiter oder ein Kollege? Die Unterscheidung zwischen fest angestellten und selbständigen KollegInnen verschwimmt. Was bedeutet dies für die formale Konstitution eines Unternehmens? Immer öfter treffe ich Menschen, die neben ihrer Festanstellung auch Teilzeit-Selbständige sind und beispielsweise 1 – 2 Tage/Woche mit Unterstützung ihres Arbeitgebers ihren eigenen Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Entwicklungs- oder Handelsgeschäften nachgehen. Ebenso registriere ich zunehmend, dass der Ansprechpartner eines Unternehmens dort gar nicht angestellt ist, sondern diese Rolle als Selbständiger per Dienstleistungs- und Beratungsvertrag ausübt. Aber auch immer mehr klassisch Angestellte arbeiten… weiterlesen

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Eine systemtheoretische Betrachtung von Demokratie im Unternehmen

Mark Poppenborg   7 Kommentare

Stellungnahme zur Demokratiedebatte Vor einigen Wochen habe ich einen Artikel veröffentlicht, der die Idee des Demokratischen Unternehmens kritisiert. Dabei habe ich die Position vertreten, dass demokratisch getroffene Entscheidungen dem Unternehmen keinen wirtschaftlichen Nutzen verschaffen und Innovation im Wege stehen. Auf meinen Artikel gab es einige Kritik u.a. von Stephan Roth, Frank Widmayer, Ardalan Ibrahim und vermutlich auch von Andreas Zeuch, was ich aber nur mutmaßen kann, da ich in einem seiner Beiträge nicht namentlich genannt werde. Zu dieser Kritik (u.a. auf diesem Facebook Thread) werde ich in diesem Beitrag Stellung beziehen. Im Wesentlichen möchte ich zeigen, dass Demokratie nicht das Gegenteil von Diktatur ist. Sowohl Diktatur als auch Demokratie gehören auf dieselbe Seite einer wichtigen Unterscheidung. Nämlich der Unterscheidung zwischen… weiterlesen

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Employer Branding: Wieso man eine Arbeitgebermarke nicht machen kann

Mark Poppenborg   4 Kommentare

Taten sagen mehr als Worte Die Wohnungsanzeigen sind voll davon – voll von ruhigen solventen Paaren, die eine Bleibe suchen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kenne kein „ruhiges Paar“. Höchstens meine Großeltern. Aber die haben schon eine Wohnung. Nehmen wir mal an, unser „ruhiges Paar“ kriegt sie, die Traumwohnung. Wer wird angebissen haben? Richtig, ein Vermieter, der auf eine ruhige und gesittete Hausgemeinschaft großen Wert legt. Will unser Paar das? Ich glaube nicht. Die beiden wollen sicher ganz groß in ihren Geburtstag reinfeiern. Sie wollen auf den neuen Job anstoßen. Sie wollen vielleicht auch eine Familie gründen. Und dann kommt Leben in die Bude… Vielleicht will ja auch unser Vermieter etwas ganz anderes? Vielleicht liebt er… weiterlesen

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Unternehmensvision: Warum Leitbilder & Co. vor allem praxistauglich sein müssen

Mark Poppenborg   9 Kommentare

Wie wichtig sind Unternehmensvisionen und Leitbilder in Unternehmen? Alice steht an einer Kreuzung im Wunderland, als die Grinsekatze plötzlich vor ihr erscheint. Alice fragt sie, welchen Pfad sie einschlagen soll: “Das kommt ganz darauf an, wo Du hin willst”, antwortet die Katze. Aha, ein Ziel braucht es. Soweit klar. Das bestätigt auch die gängige Unternehmens-Lehre: Jedes Unternehmen braucht dieses Ziel – den Nordstern. Der passende Begriff aus dem Lehrbuch: Die Vision. Gern auch in Begleitung mit den Kollegen „Mission“ und „Leitbild“. Diese Lehre ist jedoch längst nicht unumstritten. Und was für die einen unverzichtbar erscheint, ist für andere nur Spinnerei. Vision – was soll das bringen? Was soll dabei schon rumkommen, wenn ich mich auf einen Felsen setze und den… weiterlesen

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Regression zur Mitte: Wie Du bei der Führung von Mitarbeitern Deine Wirkung überschätzt

Mark Poppenborg   2 Kommentare

Warum wir mithilfe der Falsifikation besser fragen sollten, warum etwas nicht geht ‚Irgendwas stimmt mit Martens nicht. Ich bin doch ganz anderes von ihm gewohnt…‘ Wenn du als Chef so etwas denkst, dann bist du ratzfatz in der Pflicht, oder? Eine Führungskraft hat schließlich dafür zu sorgen, dass ihre Schäfchen zur Höchstform auflaufen. Und davon auch bestenfalls nie wieder abrücken. Was tust du also als verantwortungsbewusster Chef? Richtig. Du bestellst Martens in dein Büro. Und weil du einer von den Guten bist, weißt du auch, dass Druck nichts bringt. Du sorgst also dafür, dass Martens sich in deinem Büro wohl fühlt. Du lobst ihn ein bisschen. Du sagst, dass er sich getrost immer melden kann, wenn er mal Fragen hat…. weiterlesen

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Arbeitszeiterfassung: Wie das Stempeln Mitarbeiter demotiviert

Mark Poppenborg   3 Kommentare

  Warum Zeiterfassung Nonsens ist. Senden. Und fertig. Jetzt noch die Unterlagen sortieren, und dann ab nach Hause. Vorher noch ein Blick auf die Uhr. Oh nee, noch zu früh. Wenn ich jetzt gehe, gibt’s wieder einen Spruch von Martens. Bei dem brennt ja auch noch Licht‘, denkt er. So studiert Schulze noch einmal das Protokoll vom Meeting gestern. Und er nimmt sich schon mal das Angebot vor, mit dem er eigentlich morgen früh starten wollte. Doch, um jetzt konkret mit Zahlen zu hantieren, ist er eigentlich schon viel zu müde… Merkt Ihr, was hier passiert? Obwohl es keinerlei Wert fürs Unternehmen hat, bleibt Schulze an seinem Arbeitsplatz. Weil es Engagement vorgaukelt. Und weil Martens es auch so macht. Aber… weiterlesen

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Das Demokratische Unternehmen: Wieso es nicht funktionieren kann

Mark Poppenborg   8 Kommentare

Demokratie in Unternehmen kann nicht funktionieren und ist eine romantische Denkillusion. Volksentscheid. Bürgernähe. Faire Abstimmung und Interessenvertretung. Demokratische Errungenschaften sind ein Segen. Sie sichern die Einhaltung der Menschenrechte. Sie schicken die Willkür vom Platz. Und sie lassen uns friedlich aufwachsen. Gott sei Dank! Denn demokratische Staaten führen keine Kriege. Selten jedenfalls. Demokratie hat auch etwas Wild-Romantisches. Für Demokratie wurden Säbel geschwungen, Barrikaden gebaut und leidenschaftliche Lieder verfasst. Demokratie ist ein Wert an sich. So ist es nicht verwunderlich, wenn wir sie in all unsere Lebensbereiche tragen wollen. Fair soll es zugehen, keiner soll untergebuttert werden. Nicht im Sandkasten. Und auch später nicht, im Berufsalltag. Und so ist uns auch bei intrinsify.me bei unseren Gedankenexperimenten zur neuen Arbeitswelt sicher das eine… weiterlesen

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