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Gründerplausch: Warum 360 Grad Feedbacks auf den Management Friedhof gehören

In dieser Episode unseres Gründerplausch nehmen sich unsere Gründer Mark und Lars eine der zahlreichen Management-Praktiken vor, die in vielen Unternehmen eine Selbstverständlichkeit darstellen.

Dabei handelt es sich gerade bei dem 360 Grad Feedback um ein Instrument, das man auf den ersten Blick gar nicht dem Verdacht der Demotivation oder sogar Leistungssenkung aussetzen würde. Umso wichtiger ist es zu verstehen, wie toxisch die Wirkung dieser Praktik sein kann, die ja viel Zeit und Geld verschlingt. Wenn sie dann auch noch schadet, gehört sie ohne Zweifel schleunigst auf den Management Friedhof.

Du kannst die Episode auch direkt über iTunes bzw. auf Deinem iPhone/iPad hören. Für weitere Hörmöglichkeiten klicke hier. Viel Spaß dabei.

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Geschrieben von

Blogauthor Mark Poppenborg intrinsify.me
Mark Poppenborg

Mark ist der Gründer von intrinsify.me. Mark erforscht seit Jahren eine Vielzahl von Pionier-Unternehmen, die radikal neue Wege in der Führung bestreiten. Seine tiefgreifenden Erkenntnisse führt er auf innovative Weise in seiner Beratungsarbeit, Seminaren und Speaker-Auftritten der Wirtschaft zu. Mark ist ebenfalls Gründer der Future Leadership eAcademy und eines Online Business (Paleo Jerky), das sich unter seiner Führung zum deutschen Marktführer für gesundes Beef Jerky entwickelte. Insofern ist er nicht nur Vordenker sondern auch Vormacher der neuen Arbeitswelt.

Erschienen am

Donnerstag, 2. Februar 2017

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11 Kommentare auf "Gründerplausch: Warum 360 Grad Feedbacks auf den Management Friedhof gehören"

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Sandra Klaus
Gast

Liebes Intrinsify.me- Team,
ich und alle Führungskräfte hören Euren Podcast und folgen Euch. Wir sind gerade im starken Wandel und Eure Beiträge regen uns immer wieder zu neuen Themen an. Meist denken wir nach Veröffentlichung sogar am gleichen Tag noch über Eure angeregten Themen nach. DANKE.
Freundliche Grüße
Sandra Klaus

Sven de Fries
Gast

Moin.
Ich war bei Thema des letzten Podcast „360c Feedback“ sehr interessiert,
mit der Session aber nicht zufrieden.
Es war zu spontan und manchmal zu langatmig.
Ich bleib aber dran.
Beste Grüße

Lars Richter
Gast

Hallo Ihr beiden Podcaster!
Ich finde, dass die meisten Punkte, die Ihr zum 360-Grad-Feedback anführt, im Grunde auf alle Formen des Feedbacks zutreffen, wenn es vor allem als „Kontrollinstrument“ und eben nicht als Entwicklungsinstrument genutzt wird. =)
Liebe Grüße,
Lars

Lars Richter
Gast

Kleiner Zusatz: Ich halte Anonymität im Feedbackprozess auch nicht zwangsläufig für etwas Schlechtes. Gerade diese Anonymität hilft doch auch, Dinge zurückzumelden, die sonst durch soziale Strukturen verdeckt und nicht ausgesprochen werden.
Wenn Anonymität wie von Euch geschildert zum „bashen“ genutzt wird, dann macht die Feedbacksituation eigentlich nur einen negativen Umstand im Unternehmen sichtbar, erzeugt diesen aber nicht. Sprich: Wenn beim anonymen Feedback ein shitstorm entsteht, dann hat das Unternehmen mit seiner Kultur ein ganz anderes Problem als ein 360-Grad-Feedback… =)

Diana Lowey
Gast
Hallo ihr Beiden, ich kann einige eurer Argumente nachvollziehen, wobei ich erschrocken bin, dass ein 360-Grad Feedback auch so ablaufen kann. Ich selber hatte bereits solche Feedbacks und habe immer etwas daraus ziehen können. Allerdings durfte ich mir meine Feedbackgeber selber aussuchen ;-). Zudem habe ich anschließend nur zwei selbstgewählte Punkte in einem face-to-face Termin mit allen Feedbackgebern angesprochen, zu denen ich noch ein tiefergehendes Feedback haben wollte. Komplette Anonymität hätte das natürlich nicht bieten können. Auch hinsichtlich der Normierung stimme ich euch zu, dass je nach Nutzung dieses Instruments die Gefahr besteht, dass ein vom Unternehmen gewünschtes Verhalten an… Read more »
Stefan Netzer
Gast
Liebe Kollegen, hier möchte ich doch gerne etwas mehr in die Tiefe gehen. Dabei kann ich aufgrund des Umfangs der Thematik lediglich auf Eure Gegenüberstellung von Assessment Center (AC) / 360-Grad Feedback eingehen. . Ihr stellt die These auf, wonach durch AC´s tendenziell „diversifizierte“ Mitarbeiter eingestellt werden würden, wohingegen ein 360-Grad Feedback Gleichmacherei fördere. Bei einem AC agieren die Beobachter, vorher sorgsam ausgewählt und identisch geschult, sehr viel mehr nach einem gemeinsamen Schema als bei vielen anderen Beurteilungsformen. Hier entsteht zudem enormer Gruppendruck, sollte ein Beobachter einmal eine von der Gruppe abweichende Meinung haben. Das kennen Viele schon aus der… Read more »
Andreas Messerli
Gast

Lieber Lars und Mark
Gibt es diesen Podcast mit den wichtigsten Punkten auch in schriftlicher Form? Das fände ich sehr cool.
Beste Grüsse, Andreas

Benjamin Igna
Gast

Ich würde mich auf was positives freuen. Könnt ihr mal was abfeiern? Das wäre cool! 😉

Rainer Wett
Gast
Hallo Ihr zwei beiden, ich teile viele Eurer Ansichten und hab, glaube ich, auch Eure Marketingstrategie zumindest im Groben verstanden ;-). Und Ihr habt es tatsächlich geschafft, dass ich mich jetzt mal äußere. Ihr kritisiert sog. Führungsinstrumente, die einmal den Zweck hatten, in eher tayloristisch orientierten Unternehmen so etwas wie Respekt und ‚Augenhöhe‘ zu erzeugen. Ich möchte zwei Aspekte ansprechen: 1. Mit verhaltensorientierten Methoden/Instrumenten ist das so eine Sache: in den richtigen Händen können sie Gutes bewirken und in den ‚Old-School-Unternehmen‘ kann der Einsatz solcher Instrumente dazu beitragen, dass sich Nähe, Verständnis für einander, Wertschätzung und Respekt für die Arbeit… Read more »
Markus Hänsel
Gast

Ich teile alle kritischen Beobachtungen zu Feedback – diese sind auch schon lange bei „Praktikern“ bekannt. Die Autoren sind sich in ihrem Feed-Back in einer eigenartig homogenen Strukturfixierung Luhmann’scher Lesartda einig.
Aber zur Sache: Die Frage ist, welche Schlüsse man daraus zieht: Bitte kein Feedback mehr, es ist auch schon so schwer genug? Jeder labert spontan jedem was an die Backe? 721 Grad Feedback?
…oder vielleicht doch einfach die Kompetenz und den sinnvollen Umgang mit Feedback in der Organisation schrittweise verbessern? Was es dazu bräuchte? Ach ja, Feedback – verflixte Paradoxie.

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