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Artikel getaggt mit "Führung"

Ein Fallbeispiel moderner Führung

Mark Poppenborg   7 Kommentare  
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New Work darf nicht die eine Steuerung durch eine andere ersetzen Das folgende fiktive Beispiel soll aufzeigen, was moderne Führung sein kann und was sie lieber nicht sein sollte. Die Snack GmbH In wenigen Tagen ist es soweit. Seit Wochen hat das kleine Projektteam der Snack GmbH auf einen wichtigen Messeauftritt hingearbeitet. Das Unternehmen wird auf der »Leitmesse für Gesunde Snacks« eine neue Produktreihe präsentieren und erhofft sich vor Ort viel Aufmerksamkeit und erste Umsätze. Das Unternehmen, das bisher überwiegend herkömmliche Snacks herstellt und vertreibt, will mit dieser Innovation in dem wachsenden Markt „gesunder Snacks“ Fuß fassen. Jan beschäftigt sich seit Monaten mit der Szene, hat viele Blogs gelesen, Wettbewerber verfolgt, in den Sozialen Medien mit der Zielgruppe interagiert und… weiterlesen

8 Dinge die jeder über New Work wissen sollte

Mark Poppenborg   2 Kommentare  
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Egal ob als Manager, Mitarbeiter, Unternehmer, Berater, man hat immer zu wenig Zeit, um sich mit den neuen Trends auseinanderzusetzen, die einem in Wirtschaftsmagazinen, auf Konferenzen und in Seminaren näher gebracht werden könnten. Der Alltag fordert schon genug. Und wer schon ein paar Jahre arbeitet, der hat gelernt, nicht gleich jeder neuen Mode nachzulaufen. Viele vermeintliche Megatrends sind eh nur heiße Luft. Deshalb ist es auch gar nicht so dumm, sich nicht stundenlang mit jedem neuen Label auseinanderzusetzen. Und wie ist es mit New Work? Hier sind 8 Dinge, die jeder über New Work wissen sollte. 1) New Work ist ein Klammerbegriff Dass New Work bald kein Thema mehr ist, davon ist nicht auszugehen. Vielmehr werden einzelne Aspekte von New… weiterlesen

Übung: Wie lautet die Spielanleitung Deines Unternehmens?

Mark Poppenborg   6 Kommentare  
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»Wenn unsere Führungskräfte als Vorbild voran gehen würden«, »Wenn unsere Mitarbeiter einfach mal mitdenken würden«, »Wenn unsere Geschäftsführung mit einer Stimme sprechen würde« – Misserfolg wird fast immer personifiziert. Der personenzentrierte Denkansatz ist im Unternehmensalltag nicht wegzudenken und nahezu ohne Konkurrenz. Wenn Du schon den einen oder anderen Artikel von mir gelesen hast, dann wird Dir aufgefallen sein, dass ich diesem Denken gerne eine Alternative gegenüberstelle. Meiner Erfahrung nach, kommt man nämlich mit der Suche nach Schuldigen nicht weit. Dieses Denken scheitert, wenn man versucht die komplexen Zusammenhänge in Unternehmen nachzuvollziehen. Personifiziert man ein Problem, verstellt man sich einen tieferen Blick. Die wahre Problemursache bleibt dann verborgen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das Problem auch dann immer wieder… weiterlesen

Hierarchie und trotzdem gute Führung? Drehe sie um!

Hierarchie und trotzdem gute Führung - Drehe sie um
Bodo Wünsch   3 Kommentare  
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Die Kriterien hierarchischer Organisationen (HORGS) muss ich hier sicher nicht beschreiben. Ihr erlebt sie jeden Tag. Wer sich schon länger mit neuen Arbeits- und Führungsprinzipien befasst (z.B. „New Work“, hierarchiefreie Organisation, dynamikrobuste Höchstleistung, der steht „Methoden“ zu Recht sehr kritisch gegenüber. Mein Vorbild bis 2015: Zeppelin Universität, Friedrichshafen In meinem Alltag, bei meinem aktuellen Arbeitgeber, setze ich ein Führungsprinzip ein, das ich erstmals während meiner als ausgesprochen großartig empfundenen Zeit an der Zeppelin Universität, dort in der Verwaltung, erlebt und erlernt habe. Heute setze ich es mit Erfolg als „Vorgesetzter“ andernorts ein. So gelang es mir etwa auf Anhieb, eine ziemlich belastete, ja überlastete Arbeitsbeziehung, die einer meiner „Unterstellten“ bislang „nach oben“ hatte, zu retten. Kein Selbstlob an dieser Stelle,… weiterlesen

5 Anzeichen, dass Eure Mitarbeiter doch noch motiviert sind

Mark Poppenborg   1 Kommentar  
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Warum der Zweifel an der Organisation berechtigter ist als der Zweifel an den Mitarbeitern »Unsere Mitarbeiter machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Intrinsische Motivation? Fehlanzeige. Es mag ja Mitarbeiter geben, die eigenverantwortlich Initiative ergreifen, aber unsere gehören ganz sicher nicht dazu. Uns bleibt nichts anderes übrig, als per Zuckerbrot und Peitsche zu führen. Sonst würde hier gar nichts mehr laufen.« So oder so ähnlich höre ich das häufig. Natürlich nicht überall, aber vielerorts. Die Mitarbeiter sind einfach nicht zu gebrauchen. Dabei müssten sie sich doch nur ein bisschen anstrengen. Es erscheint aus der Management-Perspektive oft unverständlich, bisweilen unglaublich, dass die Mitarbeiter sich so dämlich anstellen können. Warum der Blick auf „die da unten“ getrübt sein kann, haben wir auf unserem… weiterlesen

Wie straff organisierte Steuerung zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit führt

Mark Poppenborg   4 Kommentare  
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Selbstorganisation ist nicht immer die richtige Antwort „Wie war das nochmal“, fragt Jan zum gefühlt 30. Mal seinen Kollegen. Er will mal wieder einen neuen Newsletter im Content Management System des Kunden anlegen. Ein uraltes Ding, das besondere Zuwendung braucht. Es gibt zig Dinge zu beachten. Irgendwie kann er die nicht behalten. Was ein Frust! Und sein Kollege ist auch kurz vor dem Ausflippen. Täglich grüßt das Murmeltier… Solche Situationen kennt ihr sicher auch. Vielleicht müsst ihr die Reihenfolge beim Zusammenbau eines Vormontageteils jedes Mal wieder beim Meister nachfragen. Oder in der Kanterei weiß man mal wieder nicht, auf welche Länge das Blech für den Standard-Auftrag 2315 gekantet werden muss, weil dort die Begleitpapiere immer fehlen. Die Kontakthistorie der Verkaufsgespräche… weiterlesen

Führungskräfte müssen Vorbild sein? Eine Widerlegung in drei Schritten

Lars Vollmer   8 Kommentare  
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  »Wir müssen agil arbeiten!« »Wir werden jetzt Lean.« »Wir führen gerade eine Vertrauenskultur ein.« Solche Vorhaben und gleichsam Change-Projekte sind in der Management- und Personalarbeit derzeit (oder auch mal wieder) so richtig hipp. »Industrie 4.0« und »Digitalisierung« darf ich natürlich nicht vergessen. Du kannst davon nun halten, was Du willst, aber eines ist klar: Egal, welcher Debatte Du lauschst und wer sich daran auch beteiligt – wenn es um Veränderungen im Unternehmen geht, fällt irgendwann unweigerlich diese eine, völlig überstrapazierte Phrase: »Da müssen die Führungskräfte jetzt Vorbilder für das Neue sein, sonst klappt das nicht.« Das wird dann auch schön in den Unternehmensleitlinien festgehalten: »Unsere Führungskräfte sind Vorbilder für ihre Mitarbeiter und leben einen leistungsorientierten, kooperativen und situationsgerechten Führungsstil.«…oder… weiterlesen

Führungskraft werden – 4 Dinge auf die Du achten musst

Mark Poppenborg   7 Kommentare  
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Woran Du erkennst, dass dich dein Führungsratgeber in die Irre führt und 4 konkrete Tipps für wirksame Führung Du bist befördert worden. Jetzt stehst du mit dem Titel „Führungskraft“ im Organigramm. Du führst eine Handvoll Mitarbeiter und hast am Monatsende ein paar Euro mehr auf dem Konto. Glückwunsch! Jetzt willst du alles richtig machen. Du willst eine wirklich gute Führungskraft werden. Also ran an die Führungsratgeber. Du studierst einschlägige Blogs zu dem Thema. Liest „10 Ratschläge für eine gute Führungskraft“ oder „7 Tipps für Chefs“. Du besuchst Kurse und lernst, wie sich eine Führungskraft richtig verhält, so dass ihr die Mitarbeiter gern folgen. Wenn Du hier aufs falsche Pferd setzt, bist Du am Ende bloß ein Mensch mit einem Titel,… weiterlesen

Was sind Komplexithoden?

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  
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Rezension eines der besten Bücher über moderne Unternehmensführung »Ein wirklich gutes Buch erkennt man daran, dass man es mehrfach liest.« Nassim Taleb hat mich in seiner Aphorismensammlung „The Bed of Procrustes“ auf dieses Phänomen hingewiesen, das ich seitdem sehr ernst nehme. Hand auf’s Herz, wie viele Bücher machst Du immer wieder auf, weil sie Dir wirklich einen Nutzen stiften und Dich nicht nur unterhalten? Romane ausgeschlossen. Bei mir sind es eigentlich nur: The Bed of Procrustes, Denkwerkzeuge der Höchstleister, The Book: On the Taboo Against Knowing Who You Are, Letters from a Stoic, Antifragilität. Ein paar weitere noch, die ich aber nicht wirklich „nutze“. Seit einigen Wochen, hat ein weiteres Buch das Potential in dieser Liste zu landen. Jedenfalls erwische ich… weiterlesen

Welche formale Konstitution passt zu Selbst- und Netzwerkorganisationen

Bernd Oesterreich   Keine Kommentare  
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Die Genossenschaft und die Vereins-GmbH als Rechtsform in der neuen Arbeitswelt Wenn wir über Organisation und Führung von Unternehmen sprechen, dann meistens in Bezug auf die Organisation der angestellten Mitarbeiter eines Unternehmens. Aber was ist ein Mitarbeiter oder ein Kollege? Die Unterscheidung zwischen fest angestellten und selbständigen KollegInnen verschwimmt. Was bedeutet dies für die formale Konstitution eines Unternehmens? Immer öfter treffe ich Menschen, die neben ihrer Festanstellung auch Teilzeit-Selbständige sind und beispielsweise 1 – 2 Tage/Woche mit Unterstützung ihres Arbeitgebers ihren eigenen Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Entwicklungs- oder Handelsgeschäften nachgehen. Ebenso registriere ich zunehmend, dass der Ansprechpartner eines Unternehmens dort gar nicht angestellt ist, sondern diese Rolle als Selbständiger per Dienstleistungs- und Beratungsvertrag ausübt. Aber auch immer mehr klassisch Angestellte arbeiten… weiterlesen

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