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Artikel getaggt mit "Hierarchie"

Mit meinen Leuten geht das nicht

Mark Poppenborg   4 Kommentare  
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6 Gründe, warum Führungskräfte immer an der Kompetenz ihrer Mitarbeiter zweifeln     »Bei Google geht das vielleicht, da arbeiten ja nur High Potentials. Oder in der Unternehmensberatung, wo 90% der Mitarbeiter Akademiker sind. Mit meinen Leuten geht das aber nicht.« Vielleicht geht Dir dieser Gedanke manchmal auch durch den Kopf. Oder Dein Chef sagt so etwas hinter verschlossenen Türen. Mehr Verantwortung an die Mitarbeiter abgeben1, Entscheidungen an den Ort des Geschehens delegieren, die Arbeit selbst einteilen lassen – das klingt grundsätzlich ja alles ganz sinnvoll. Aber dazu braucht man natürlich Mitarbeiter, die auch Verantwortung übernehmen wollen und die im Stande sind, selbst Entscheidungen zu treffen. Das stimmt natürlich. Wenn Mitarbeiter keine Verantwortung übernehmen wollen und keine Entscheidungen treffen können,… weiterlesen

Jobtitel: Kann man sie einfach ersatzlos streichen

Mark Poppenborg   9 Kommentare  
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Über den Schaden und die Funktion von Jobtiteln Jens wurde letzte Woche zum Head of Quality Assistance New Builts and Offshore ernannt (wenn Dir mal ein gut klingender Titel fehlt, dann empfehle ich diesen Generator). Personalverantwortung geht damit keine einher. Verantwortung für bestimmte Ziele jedoch schon. Neben der neuen Visitenkarte, auf die der Titel nur knapp passt, und dem Gehaltssprung, spürt Jens die Beförderung auch in einer Zunahme von Meeting-Einladungen. Es gibt Fragen und Entscheidungen, wo er jetzt mitreden muss, qua Amt. Seine Kollegen spüren aber auch eine Veränderung. Eine subtile, zunächst kaum zu bemerkende Distanz füllt den Raum zwischen ihm und anderen Kollegen. Irgendwie macht es einen Unterschied, dass Jens jetzt einen Titel trägt, mit der eine Verantwortung für… weiterlesen

Hierarchie und trotzdem gute Führung? Drehe sie um!

Hierarchie und trotzdem gute Führung - Drehe sie um
Bodo Wünsch   3 Kommentare  
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Die Kriterien hierarchischer Organisationen (HORGS) muss ich hier sicher nicht beschreiben. Ihr erlebt sie jeden Tag. Wer sich schon länger mit neuen Arbeits- und Führungsprinzipien befasst (z.B. „New Work“, hierarchiefreie Organisation, dynamikrobuste Höchstleistung, der steht „Methoden“ zu Recht sehr kritisch gegenüber. Mein Vorbild bis 2015: Zeppelin Universität, Friedrichshafen In meinem Alltag, bei meinem aktuellen Arbeitgeber, setze ich ein Führungsprinzip ein, das ich erstmals während meiner als ausgesprochen großartig empfundenen Zeit an der Zeppelin Universität, dort in der Verwaltung, erlebt und erlernt habe. Heute setze ich es mit Erfolg als „Vorgesetzter“ andernorts ein. So gelang es mir etwa auf Anhieb, eine ziemlich belastete, ja überlastete Arbeitsbeziehung, die einer meiner „Unterstellten“ bislang „nach oben“ hatte, zu retten. Kein Selbstlob an dieser Stelle,… weiterlesen

Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser

Patrizia Servidio   Keine Kommentare  
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In Zeiten schnellen Wandels kann Hierarchie und Controlling zur Todesfalle für Unternehmen werden Es ist eine interessante Zeit, in der wir uns gerade befinden. Das Umfeld, in das wir kulturell eingebettet sind, verändert sich mit wachsender Geschwindigkeit, während gleichzeitig die Komplexität des Geschehens zunimmt. Bedingungen also, mit denen jeder Einzelne aber auch Organisationen bisher nicht in diesem Maße konfrontiert waren. Wir stehen an einem Übergang von einem kulturellen Kontext zum nächsten. Der kulturelle Kontext aus dem wir uns gerade herausentwickeln ist das Patriarchat oder auch die „Herrschafts-Kultur“, wie Dr. Robert Gilman das auslaufende Zeitalter in seinem Vortrag „What time is it?“ nennt. Die Zeit eines solchen Übergangs ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass einerseits immer klarer wird, dass herkömmliche Denk- und… weiterlesen

Employer Branding: Wieso man eine Arbeitgebermarke nicht machen kann

Mark Poppenborg   4 Kommentare  
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Taten sagen mehr als Worte Die Wohnungsanzeigen sind voll davon – voll von ruhigen solventen Paaren, die eine Bleibe suchen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kenne kein „ruhiges Paar“. Höchstens meine Großeltern. Aber die haben schon eine Wohnung. Nehmen wir mal an, unser „ruhiges Paar“ kriegt sie, die Traumwohnung. Wer wird angebissen haben? Richtig, ein Vermieter, der auf eine ruhige und gesittete Hausgemeinschaft großen Wert legt. Will unser Paar das? Ich glaube nicht. Die beiden wollen sicher ganz groß in ihren Geburtstag reinfeiern. Sie wollen auf den neuen Job anstoßen. Sie wollen vielleicht auch eine Familie gründen. Und dann kommt Leben in die Bude… Vielleicht will ja auch unser Vermieter etwas ganz anderes? Vielleicht liebt er… weiterlesen

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