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Artikel getaggt mit "Organisation"

8 Dinge die jeder über New Work wissen sollte

Mark Poppenborg   2 Kommentare  
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Egal ob als Manager, Mitarbeiter, Unternehmer, Berater, man hat immer zu wenig Zeit, um sich mit den neuen Trends auseinanderzusetzen, die einem in Wirtschaftsmagazinen, auf Konferenzen und in Seminaren näher gebracht werden könnten. Der Alltag fordert schon genug. Und wer schon ein paar Jahre arbeitet, der hat gelernt, nicht gleich jeder neuen Mode nachzulaufen. Viele vermeintliche Megatrends sind eh nur heiße Luft. Deshalb ist es auch gar nicht so dumm, sich nicht stundenlang mit jedem neuen Label auseinanderzusetzen. Und wie ist es mit New Work? Hier sind 8 Dinge, die jeder über New Work wissen sollte. 1) New Work ist ein Klammerbegriff Dass New Work bald kein Thema mehr ist, davon ist nicht auszugehen. Vielmehr werden einzelne Aspekte von New… weiterlesen

Teamgeist: Wie man die Kooperation von Mitarbeitern fördert

Mark Poppenborg   6 Kommentare  
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Die besten Einzelspieler ergeben noch nicht das beste Team. Höchste Konzentration. Im Sprint ein kurzer Blick nach rechts. Weiter sprinten. Nochmal ein kurzer Blick nach rechts. Endspurt. JETZT! Pass mit dem linken Fuß. Punktlandung, direkt auf den Fuß des Teamkollegen. Der übernimmt im Lauf. Rennt um sein Leben. Und… zieht ab. TOR! Was hat der Mannschaft zu diesem Traumtor verholfen? War es der Weltklasse-Sprint bei der Vorlage? War es die Genauigkeit des Passes? Die exakte Übernahme? Oder der perfekte Schuss auf’s Tor? Kein Entweder-Oder. Vielmehr ein Alles-Zusammen! Sowohl bei der Flanke als auch beim Torschuss braucht es die Höchstleistung des Spielers. Schnelligkeit, Technik und Ausdauer. Entscheidend ist jedoch das perfekte Zusammenspiel der beiden. Die Spieler müssen kooperieren. Verantwortung zuteilen Nehmen… weiterlesen

Warum Du keine Tickets kaufen musst, um Theater dargeboten zu bekommen

Lars Vollmer   Keine Kommentare  
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Ja, Du hast richtig gelesen, um ein Schauspiel zu beobachten, musst Du keine Karten kaufen. In Organisationen wird dies auch kostenlos gespielt. Geschönte Zahlen, geheuchelte Zustimmung, vertuschte Informationen und imposante Statussymbole inklusive. Leider handelt es sich dabei um eine sehr teure Form der Verschwendung, weil immer dann, wenn solch ein Theater gespielt wird, die wertschöpfende Arbeit im Unternehmen Pause hat. Das Verhalten und die Kommunikation gleichen einer Bühnenaufführung, weil ihr hauptsächlicher Zweck nur darin liegt, den formalen Strukturen der Organisation gerecht zu werden. Dafür wird ja gerne machthungrigen Managern die Schuld gegeben. So einfach ist das aber nicht. Denn ein kleiner Ausflug in die Systemtheorie zeigt, dass wir Organisationen auch ganz anders betrachten können. Nehmen wir also mal an, dass… weiterlesen

Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser

Patrizia Servidio   Keine Kommentare  
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In Zeiten schnellen Wandels kann Hierarchie und Controlling zur Todesfalle für Unternehmen werden Es ist eine interessante Zeit, in der wir uns gerade befinden. Das Umfeld, in das wir kulturell eingebettet sind, verändert sich mit wachsender Geschwindigkeit, während gleichzeitig die Komplexität des Geschehens zunimmt. Bedingungen also, mit denen jeder Einzelne aber auch Organisationen bisher nicht in diesem Maße konfrontiert waren. Wir stehen an einem Übergang von einem kulturellen Kontext zum nächsten. Der kulturelle Kontext aus dem wir uns gerade herausentwickeln ist das Patriarchat oder auch die „Herrschafts-Kultur“, wie Dr. Robert Gilman das auslaufende Zeitalter in seinem Vortrag „What time is it?“ nennt. Die Zeit eines solchen Übergangs ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass einerseits immer klarer wird, dass herkömmliche Denk- und… weiterlesen

Systemtheorie: Wieso sie für moderne Unternehmensführung unverzichtbar ist

Mark Poppenborg   11 Kommentare  
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Eine kompakte Einführung in die Systemtheorie zur Nutzung bei der Beobachtung von Unternehmen. Wenn es um „Zukunft der Arbeit“ oder „moderne Unternehmensführung“ geht, dann hört man immer wieder auch von der Systemtheorie. Warum eigentlich? Was steckt dahinter? Und warum könnte es wichtig sein, sich damit vertraut zu machen? Lust auf einen gedanklichen Ausflug? Die meisten unter uns wachsen in ihrer Ausbildung mit der klassischen Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf. Auch dann, wenn wir sie nicht studieren. Die BWL ist eine Lehre, die die formalen Strukturen einer Organisation beschreibt – ihre Hierarchieverhältnisse, Prozesse, Regeln, Methoden usw. Und dieses Wissen nutzen wir dann, um Organisation zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Zumindest versuchen wir das. Die BWL funktioniert auch prima – wenn es darum… weiterlesen

Welche formale Konstitution passt zu Selbst- und Netzwerkorganisationen

Bernd Oesterreich   Keine Kommentare  
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Die Genossenschaft und die Vereins-GmbH als Rechtsform in der neuen Arbeitswelt Wenn wir über Organisation und Führung von Unternehmen sprechen, dann meistens in Bezug auf die Organisation der angestellten Mitarbeiter eines Unternehmens. Aber was ist ein Mitarbeiter oder ein Kollege? Die Unterscheidung zwischen fest angestellten und selbständigen KollegInnen verschwimmt. Was bedeutet dies für die formale Konstitution eines Unternehmens? Immer öfter treffe ich Menschen, die neben ihrer Festanstellung auch Teilzeit-Selbständige sind und beispielsweise 1 – 2 Tage/Woche mit Unterstützung ihres Arbeitgebers ihren eigenen Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Entwicklungs- oder Handelsgeschäften nachgehen. Ebenso registriere ich zunehmend, dass der Ansprechpartner eines Unternehmens dort gar nicht angestellt ist, sondern diese Rolle als Selbständiger per Dienstleistungs- und Beratungsvertrag ausübt. Aber auch immer mehr klassisch Angestellte arbeiten… weiterlesen

Eine systemtheoretische Betrachtung von Demokratie im Unternehmen

Mark Poppenborg   7 Kommentare  
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Stellungnahme zur Demokratiedebatte Vor einigen Wochen habe ich einen Artikel veröffentlicht, der die Idee des Demokratischen Unternehmens kritisiert. Dabei habe ich die Position vertreten, dass demokratisch getroffene Entscheidungen dem Unternehmen keinen wirtschaftlichen Nutzen verschaffen und Innovation im Wege stehen. Auf meinen Artikel gab es einige Kritik u.a. von Stephan Roth, Frank Widmayer, Ardalan Ibrahim und vermutlich auch von Andreas Zeuch, was ich aber nur mutmaßen kann, da ich in einem seiner Beiträge nicht namentlich genannt werde. Zu dieser Kritik (u.a. auf diesem Facebook Thread) werde ich in diesem Beitrag Stellung beziehen. Im Wesentlichen möchte ich zeigen, dass Demokratie nicht das Gegenteil von Diktatur ist. Sowohl Diktatur als auch Demokratie gehören auf dieselbe Seite einer wichtigen Unterscheidung. Nämlich der Unterscheidung zwischen… weiterlesen

Was ist eigentlich Scrum?

Alexander Krause   3 Kommentare  
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Über Scrum Master, das agile Manifesto & Co. Die meisten Unternehmen bewegen sich heute in zunehmend unberechenbaren Umgebungen. Klassische Projektmanagement-Methoden geraten dabei an ihre Grenzen. Um den Ansprüchen nach Flexibilität, Planbarkeit, Nutzerorientierung und Mitarbeitermotivation gerecht zu werden hat die IT-Branche nun auf „agile Methoden“ umgestellt. Auch viele andere Branchen beginnen agiles Vorgehen einzusetzen. Mit einem Anteil von 86% ist Scrum die meist genutzte agile Methode (Studie Status Quo Agile 2014). Das Wort Scrum entstammt dem Rugby und bedeutet „angeordnetes Gedränge“. Das Team drängt sich um die Aufgabe. Richtung, Regeln und Rollen sowie Zeit und Ort sind festgelegt aber im Gedränge kommunizieren die Teammitglieder und planen jeden Spielzug der Situation entsprechend neu, so reagieren sie auf das jeweilige Umfeld und werden… weiterlesen

Verbunden im Konsent – Was ist Soziokratie?

Bernd Oesterreich   Keine Kommentare  
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Vier Prinzipien der soziokratischen Kreisorganisation Die Soziokratie als verbesserte Form der Demokratie wurde vom niederländischen Reformpädagogen Kees Boeke (gesprochen „Büke“ und nicht „Böke“) begründet. Er schilderte dasKonzept 1946 in seinem Buch Redelijke ordening von de mensengemeenschap (etwa: Vernünftige Ordnung der menschlichen Gemeinschaft). Seine Frau erzählte später, dass ihr Mann die Grundprinzipien kurz vor Kriegsende 1945 in einem Essay mit dem Titel „Geen Dictatuur!“, also „Keine Diktatur!“ formulierte, den er in seiner Manteltasche mit sich trug und deshalb beinahe von den Nazis erschossen wurde. Ganz allein aus den Fingern gesaugt hat sich Boeke das Konzept nicht. Er wurde vom konsensbasierten Entscheidungsprinzip der Quäker, deren Glaubensgemeinschaft er angehörte, und vom französischen Philosophen Auguste Comte inspiriert. Das Wort Soziokratie selbst leitet sich aus dem lateinischen „socius“ (gemeinsam, verbunden) und dem griechischen „krateia“… weiterlesen

Wieso eine Fehlerkultur bei der Arbeit Unfug ist

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  
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Fehler vs. Irrtum Wenn euer Kleiner zum ersten Mal eine Treppe herunter steigen will, werdet ihr ihn dann einfach kopfüber runterstürzen lassen? Nach dem Motto: „Dann weiß er, dass das so nicht geht“? Nach mehreren Stürzen und Blessuren wird er dann wohl begriffen haben, dass man am besten rückwärts runter klettert, wenn man sich noch nicht so sicher auf seinen zwei Beinen bewegt. Das macht doch kein Mensch! Vielmehr werden wir dem Kleinen doch gleich am Anfang sagen, dass Rückwärts-Krabbeln die beste Alternative für den Einstieg ins Treppen-Geschäft ist. Warum denn damit hinter dem Berg halten? Fehler zulassen ist hip. Unternehmen tun heute aber oft genau das, sie fordern Fehler geradezu ein: „Mitarbeiter müssen Fehler begehen dürfen. Denn aus Fehlern… weiterlesen

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