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Artikel getaggt mit "Prozesse"

Endlich: Mitarbeitermotivation gibt’s jetzt als Salbe

Endlich: Mitarbeitermotivation gibt's jetzt als Salbe
Lars Vollmer   5 Kommentare  
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Wie Direktiven Unternehmen ins Desaster führen Warum sind wir da nicht schon längst drauf gekommen? Einfach ein paar wohlbedachte Worte abmessen, genügend Standards hinzufügen, dann behutsam alles im Normtöpfchen verrühren und noch ein Etikett mit einem bedrohlich klingenden Namen draufkleben – Medizin soll ja schließlich nicht melodisch klingen, sondern helfen. Diese Wundersalbe dann einfach allen Unternehmen gebührenpflichtig verschreiben und schon sind die Mitarbeiter motiviert, die Kunden glückselig und die Prozesse laufen wie geschmiert. Zumindest wenn ich der neuen Norm IATF 16949:2016 Glauben schenke. Diese Norm beinhaltet die besonderen Anforderungen an das Qualitätsmanagement im Automotive-Umfeld. Darin findet sich eine widersinnige Formulierung, die mir so noch nie untergekommen ist: „Die Organisation muss über (einen) dokumentierte(n) Prozess(e) zur Motivation der Mitarbeiter zur Erreichung… weiterlesen

5 Anzeichen, dass Eure Mitarbeiter doch noch motiviert sind

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  
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Warum der Zweifel an der Organisation berechtigter ist als der Zweifel an den Mitarbeitern »Unsere Mitarbeiter machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Intrinsische Motivation? Fehlanzeige. Es mag ja Mitarbeiter geben, die eigenverantwortlich Initiative ergreifen, aber unsere gehören ganz sicher nicht dazu. Uns bleibt nichts anderes übrig, als per Zuckerbrot und Peitsche zu führen. Sonst würde hier gar nichts mehr laufen.« So oder so ähnlich höre ich das häufig. Natürlich nicht überall, aber vielerorts. Die Mitarbeiter sind einfach nicht zu gebrauchen. Dabei müssten sie sich doch nur ein bisschen anstrengen. Es erscheint aus der Management-Perspektive oft unverständlich, bisweilen unglaublich, dass die Mitarbeiter sich so dämlich anstellen können. Warum der Blick auf „die da unten“ getrübt sein kann, haben wir auf unserem… weiterlesen

Wie man in einem Wertstrom mit Komplexität umgeht

Mark Poppenborg   3 Kommentare  
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Eine Übung für den Alltag eines modernen Unternehmens Im letzten Blogbeitrag (Wieso der Taylorismus doch nicht ausgedient hat) hatten wir vor der Gefahr gewarnt, Steuerung grundsätzlich zu verteufeln. Denn das wäre nicht nur reichlich naiv, sondern sogar wirtschaftlich hoch riskant. Steuerung ist die zur Verfügung Stellung von bereits vorhandenem Wissen in Form von Anweisungen, Prozessbeschreibungen, Regeln oder Methoden für Probleme, die man schon kennt. Steuerung ist immer nur dann schädlich, wenn es sich um ein Problem handelt, das so noch nie da war. Dieser Fall kommt heute natürlich deutlich öfter vor als noch vor 40 Jahren. Und deshalb wird Selbstorganisation und dezentralisierte Entscheidungsfreiheit derzeit auch ganz zurecht gefordert. In diesem Blog-Artikel will ich ein konkretes Vorgehen aufzeigen, wie man Vorgänge im… weiterlesen

Wieso der Taylorismus doch nicht ausgedient hat

Mark Poppenborg   3 Kommentare  
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Wo Top-Down-Steuerung auch heute noch ein Segen ist. Mantra artig haben wir es wiederholt – auf unseren Blogs, im Rahmen unserer Wevents. Letztlich überall, wo wir beisammen saßen: Selbstorganisation ist das A&O in der neuen Arbeitswelt. Lasst den Leuten Freiraum. Lasst sie sich entwickeln. Wirkliche Problemlösung entsteht nur dort, wo Vorschriften aufhören. Und das ist auch alles gut und richtig. Unterschreiben wir nach wie vor. Allerdings müssen wir in unserer gemeinschaftlichen Fankurve ein bisschen aufpassen. Aufpassen, dass wir nicht in ein Dogma geraten. Denn dann kommt man dermaßen in Fahrt, dass man den Bogen überspannt. Im Namen der Selbstorganisation lösen Unternehmen dann möglicherweise unreflektiert sämtliche Abteilungen auf. Schaffen all die leidigen Schnittstellen ab. Sie stampfen das komplette Regelwerk ein. Unterschriftenmappen… weiterlesen

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